10 Tipps für ein besseres Google-Ranking

75% der User besuchen die ersten fünf Einträge auf Seite 1. Positionen danach werden nur mehr im einstelligen Prozentbereich ausgewählt

Für die Suchmaschinenoptimierung gibt es zwei bewährte Methoden um die Sichtbarkeit in diversen Rankings zu erhöhen: OnPage- und OffPage Optimierung. Der große Unterschied: OnPage Optimierung findet auf der eigenen Webseite und dem eigenen Webspace bzw. Server statt, sprich eine Verbesserung der eigenen Seite wird erzielt. Bei der OffPage Optimierung erreicht man eine Verbesserung der Platzierung durch den gezielten Aufbau von Backlinks, also Links auf anderen Webseiten die zur eigenen Seite verlinken.

Bei der Suchmaschinenoptimierung im deutschsprachigen Raum liegt der Schwerpunkt auf einer Google Optimierung, da die Suchmaschine Google hierzulande einen Marktanteil von über 90% hat. (20. November 2014: 94,87%)

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Meta-Daten

An erster Stelle steht: Title-Tag und Description-Tag richtig befüllen. Während der Keyword-Tag nicht mehr relevant ist, bieten einem der Title und der Description Tag viele Möglichkeiten. Sie sind Teil des HTML-Codes und gehören zu den wichtigsten Ranking Faktoren. Zum einen beschreiben Sie um welchen Inhalt es sich bei der jeweiligen Seite handelt, zum anderem sind sie auch für das Klickverhalten in den Suchmaschinenergebnissen verantwortlich, da sie als eine Art Webseitenvorschau angezeigt werden.

Der optimale Title-Tag einer Seite sollte aus maximal 55 Zeichen bestehen. Der Description-Tag sollte nicht mehr als 156 Zeichen enthalten. Überschreitet einer dieser Tags die empfohlene Länge, können wichtige Informationen abgeschnitten werden. Diese beiden Meta-Tags müssen kurz und informativ sein und die wichtigsten Keywords enthalten.

URL-Design

Unter URL-Design versteht man suchmaschinenfreundliche Internetadressen unter denen eine Seite zu finden ist. Dabei ist nicht nur der Domainnamen im eigentlichen Sinn entscheidend sondern vielmehr geht es um die Adressierung hinter dem Domainnamen. Verwenden Sie sprechende URLs in dem Sie jeder Seite einen Namen geben. Eine gute und relativ einfache Methode für Startups um sich von Anfang an gegenüber Mitbewerbern zu behaupten.

Ein Beispiel für eine sprechende URL: www.online-shop.at/mein-artikel
Ein Beispiel für eine nicht sprechende URL: www.online-shop.at/index.php?article=5

Einerseits lieben Suchmaschinen sprechende URLs, andererseits erklärt die URL auch dem User, auf welcher Seite er sich befindet und er kann sich diese auch leichter merken. Zusätzlich kann man natürlich relevante Keywords in der URL unterbringen.

Page-Speed

Die Ladezeit einer Seite ist schon seit längerem ein wichtiger Indikator für den Erfolg eines Projektes in den relevanten Suchmaschinen. Weder Suchmaschinen noch User sehen es gerne, wenn die Performance bzw. die Seitenladezeit einer Seite nicht gut genug sind. Grundsätzlich gilt: Seiten die länger als 2 Sekunden laden, kosten dem Webseitenbetreiber Geld und Kunden.

Die Performance kann man auf viele verschiedene Arten verbessern: Schnellere Server, Komprimierung von Daten, Reduzierung der Requests sowie optimierte Bilder.

Content

Content ist King. Welchen Anreiz hat ein Kunde auf Ihrer Seite zu verweilen, wenn er keine Texte oder keinen wertvollen Inhalt auf Ihrer Webseite vorfindet? Knausern Sie nicht mit Texten. Der User soll zum Weiterlesen angeregt werden. Google liebt Keyword relevante Texte und auch der User wird es Ihnen mit einer längeren Verweilzeit auf Ihrer Seite danken. Denken Sie daran, auch die Verweilzeit auf einer Seite ist ein starkes Signal an Google. Speziell auf Kategorie- und Produktdetailseiten welche man auch als Landingpages nutzt sollte der Besucher qualitative Texte die, die Seite interessant machen vorfinden.

Das Thema Content und das Schreiben von Texten kann auch um einen neuen Hype erweitert werden. Aktuell ist eine Formel, welche sich "WDF*P*IDF" nennt im Umlauf. Sie ist die Weiterentwicklung der sogenannten Keyword-Density.

Technik und Semantik

Ihre Webseite sollte technisch einwandfrei sein. Hier spricht man von OnPage-Optimierung. Es sollten keine HTML Fehler vorkommen und Inhalte sollten mit den richtigen Tags gekennzeichnet sein. Speziell durch HTML5 bekommt man hier einige neue hervorragende Elemente zur Verfügung gestellt um den Suchmaschinen klar zu zeigen, welcher Teil der Webseite z.B. eine Navigation oder Content ist. Somit können auch Wertigkeiten erstellt werden.

Auch die Semantik ist ein wichtiger Faktor. So sollte es z.B. nur eine Headline geben welche als H1 ausgezeichnet wird. Texte und Aufzählungen sollte korrekt dargestellt werden. Des Weiteren sollten keine Elemente auf der Seite versteckt oder für den User nicht sichtbar dargestellt werden.

Mobile

Erst seit kurzem bietet Google in den Webmaster Tools einen neuen Punkt mit dem Namen "Benutzerfreundlichkeit auf Mobilen Devices" an. Speziell seit diesem Zeitpunkt weiß man wohin die Reise geht. Früher oder später wird Google die Bedienbarkeit einer Seite auf Mobilen Devices als Rankingfaktor miteinbeziehen. Warten Sie daher nicht ab, sondern optimieren Sie Ihre Seite schon jetzt für alle mobilen Anwender.

Responsive Design wäre der erste Anhaltspunkt. Bei einem Responsive Design passt sich das Design der Webseite an Größe und Inhalt an. So können z.B. auch Schaltflächen größer dargestellt oder Inhalte, die man für den mobilen Nutzer nicht benötigt, ausgeblendet werden.

Tipp: auf Mobilen Devices gibt es keinen Hover Status, achten Sie daher, dass jeder Link direkt mit dem ersten Klick/Touch erreichbar ist

Tools

Nutzen Sie alle von Google zur Verfügung gestellten Tools! Sie sind nicht nur kostenlos, sondern geben Ihnen aufschlussreiche Informationen über Ihre Seite.

So können z.B. mit den Google Webmastertools Fehler auf der Seite identifiziert werden. Es können aber auch doppelte Title-Tags, manuelle Maßnahmen gegen die eigene Seite oder aber auch Keywords ermittelt werden. Des Weiteren kann über die Google Webmastertools eine Sitemap hochgeladen werden. Und nicht vergessen: Keine Optimierung ohne Kontrolle! Nutzen Sie auch Google Analytics oder Rich Snippets für Ihre Webseite.

Backlinks

Backlinks sind noch immer ein wichtiger Rankingfaktor. Verlinken andere Seiten durch sogenannte Backlinks auf Ihre Webseite werden diese von Google als Empfehlung wahrgenommen. An themenrelevante Links zu kommen ist nicht immer einfach. Die beste Methode um an Backlinks zu kommen ist jedoch guten Content und relevanten Mehrwert für den User auf Ihrer Seite anzubieten.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Ladengeschäft, nicht direkt in einem Einkaufszentrum, sondern in einer etwas abgelegenen Gasse. Es ist das schönste Geschäft der ganzen Stadt mit den besten und günstigsten Produkten. Aber keiner kennt Ihr Geschäft und keiner empfiehlt Ihr Geschäft weiter. So ähnlich verhält es sich auch mit den Links. Linkbuilding ist daher unerlässlich für die Verbesserung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

Tipp: Fallen Sie nicht auf dubiose Angebote zur Linkgenerierung herein und vermeiden Sie den Kauf von Links. Ein gutes und auch sehr einfach zu erreichendes Beispiel ist, wenn ein Lieferant einen Händler verlinkt.

Social Signals

Nutzen Sie die Macht von Social Media! Ein aktiver Account bei Facebook, Twitter und Co bringt Ihnen nicht nur Traffic auf Ihre Webseite sondern wird auch Ihre Position in den Suchmaschinen verbessern. Er wird Sie näher an Ihre Kunden bringen und dient auch sehr gut zur Linkgenerierung. Sehen Sie es als kostenloses Marketing-Tool.

Zeit

Die ist kein SEO Tipp im herkömmlichen Sinne aber ein sehr wichtiger Faktor. SEO braucht Zeit. Man wird keine Ergebnisse von heute auf morgen sehen oder erreichen. Geduld, ein abgestimmter und korrekter Plan zur Optimierung wird sich auszahlen und Sie nicht nur mittelfristig sondern auch langfristig auf die ersten Plätze bei Google bringen.

Wer nach oben will, muss sich seine Position sichern

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